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Wie Sie das Eintrocknen Ihrer Druckerpatrone vermeiden können

Tintenpatrone eingetrocknet – Vorbeugen und Erste Hilfe-Maßnahmen

Kennen Sie das? Tintenpatronen kaufen zählt vermutlich nicht zu den liebsten Beschäftigungen. Mittlerweile kann man die kleinen Kartuschen zwar relativ bequem im Internet bestellen, trotzdem ist es ärgerlich, wenn die Patrone kurz nach dem Kauf schon wieder eingetrocknet und somit unbrauchbar ist. Hier verraten wir Ihnen, wie Sie dem Eintrocknen der Tintenpatrone vorbeugen können und was Sie im „Notfall“ unternehmen können, damit ihr Drucker wieder tun kann, was er soll.

Die häufigste Ursache für eingetrocknete Tintenkartuschen ist das Stillstehen des Druckers. Wird über längere Zeit nichts gedruckt, verkrustet der empfindliche Druckkopf (oder sogar die gesamte Patrone) und man erhält statt satter Tintendrucke minderwertige Druckqualität oder gar leere Blätter. Aber auch billige Tinte von Fremdherstellern kann Probleme verursachen, vor allem dann, wenn sie nicht mit Ihrem Drucker kompatibel ist. Das Geld, das man für den Kauf von Billigtinte einspart, muss man also letztendlich für eine hochwertige Patrone ausgeben. So oder so: Eine eingetrocknete Tintenpatrone bedeutet in den meisten Fällen Geldverschwendung.

Erste-Hilfe-Maßnahmen“ für Ihre Druckerpatrone

Sie müssen Ihre Tintenpatrone nicht gleich in den Müll werfen.

Wir haben 2 Tipps für Sie, wie Sie ihre Druckerpatrone vielleicht wieder flüsslig machen können.

1.) Reinigungsprogramm des Druckers

Viele Drucker bieten eine Wartungsoption an, durch die der Druckkopf oder die gesamte Patrone gereinigt werden. Diese Reinigungsprogramme führen häufig zu dem gewünschten Ergebnis, jedoch wird eine erhebliche Tintenmenge dabei verbraucht, sodass Ihnen ein Neukauf vermutlich trotzdem zeitnah bevorsteht.

2.) Druckkopf befeuchten

Sie können den Druckkopf Ihrer Druckerpatrone auch selbst befeuchten. Hierbei müssen Sie aber vorsichtig vorgehen, denn der Druckkopf ist sehr empfindlich.

Nutzen Sie bevorzugt warmes Wasser und Wattestäbchen und betupfen Sie die eingetrocknete Stelle behutsam. Wenn Sie können, verzichten Sie auf Spezial- und Spülmittel.

Vorbeugung

Diese Erste-Hilfe-Maßnahmen funktionieren leider nicht immer. Damit es gar nicht erst zu einem „Drucknotfall“ kommt, gibt es 3 Arten der Vorbeugung:

1.) Regelmäßig Testseite drucken

Auch wenn dadurch eine (geringe!) Menge an Tinte verschwendet wird und die Patrone etwas schneller leer geht: Versuchen Sie, sofern absehbar keine anderen Druckaufträge anstehen, etwa alle 2-3 Wochen eine Testseite zu drucken. So bleibt die Tinte flüssig und einsatzbereit.

2.) Tintenpatrone entfernen

Zeichnet sich ab, dass Sie längere Zeit nicht drucken müssen, z. B. wenn Sie in den Urlaub fahren, können Sie die Kartusche aus dem Drucker entfernen und in dünne Plastikfolie einwickeln. Am besten hält sich die Druckerpatrone an einem kühlen Ort wie dem Kühlschrank. Diese Methode ist zwar zeitaufwändiger, wenn man jedoch nicht regelmäßig druckt sehr praktisch.

3.) Den richtigen Drucker wählen

Wenn Sie grundsätzlich wenig und vorzugsweise Texte drucken, könnte sich die Anschaffung eines Laserstrahldruckers für Sie lohnen. Der Toner des Laserdruckers trocknet nicht ein und kann über lange Zeit unbenutzt bleiben. Die Anschaffungskosten sind vergleichsweise hoch, daher sollte Sie Ihre Entscheidung gut abwiegen.

Wenn gar nichts mehr geht:

Rufen Sie den Kartuschen-König! Wir sind Ihnen gerne bei der Aufbereitung und Nachfüllung Ihrer Druckerpatrone behilflich.